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5.11.-12.11.2012

Die wohl eindrücklichste Erfahrung der vergangenen Woche war das Erdbeben am Mittwoch, den 7.11., 11:35 Ortszeit. 75 Sekunden, die mir wie eine Ewigkeit vorkamen, schwankte alles um mich herum. UNd auch danach hatte ich noch lange das Gefühl, auf einem schwankenden Boot zu stehen. Das Epizentrum des Bebens lag im Pazifik (Süden) ca 45 km von der Küste entfernt und zunchst hatten alle Angst vor einem Tsunami, den es dann aber gottseidank nicht gab!Die Stärke lag bei 7,5 auf der Richterskala und war  demzufolge sehr hoch und leider auch sehr zerstörerisch! 50 km entfernt von Xela, in den Bergen Richtung Mexiko, war eine Region besonders betroffen. Es starben zahlreiche Menschen unter den Trümmern und ganze Straßenzüge wurden zerstört. Die Menschen dort hatten tagelang weder Wasser noch Strom und auch die Lebensmittel waren knapp. Inzwischen scheint die Lage unter Kontrolle! Hier in Xela war das öffentliche Leben nur kurz gestört durch Stromausfall und keine Möglichkeit zu telefonieren. Außerdem wurden die Kuppeln der Kathedrale und einige Häuser beschädigt. Soweit ich weiß wurde aber nur eine Frau verletzt! Die Guatemalteken sprechen vom schlimmsten Erdbeben seit 36 Jahren! Die Angst war bei allen deutlich zu spüren. In den Tagen danach kam es zu mehr als 100 Nachbeben, von denen ich selbst allerdings nur eins bewusst erlebt habe. Einheimische meinen, dass das gut wäre und die Erdplatten sich so langsam wieder "entspannen". Ich hoffe, sie haben recht!

Am Wochenende waren wir Monika, Hans (unser Guide) und ich an einem  wunderschönen See: Lage Atitlán. Dieser See liegt zwischen Vulkanen und somit in einer herrlichen Landschaft. Wir kamen um 10:00 dort an und haben dann per Boot drei kleine Dörfer (sehr touristisch!) besichtigt. Das Wetter hat mitgespielt und die Bootsfahrt war sehr, sehr schön! Bilder folgen. Übernachtet haben wir in einem "Bungalow-Hotel" in Panajachel, eine Ort der in meinem Reisefüher auch wieder als Highlight beschrieben wird. Sehr touristisch und voll mit Ausländern aus aller Welt! Wieder nicht so ganz meins.

Am Sonntag haben wir dann nochmal ein Boot "gechartert" und sind in einen ganz kleinen Ort (Geheimtipp für Jemanden, der die absolute Ruhe sucht!) gefahren: Jaibalito. Und wie könnte es anders sein, dort hat seit längerem schon ein Deutscher eine "Posada" (Hotel) mitten in einem wunderschönen tropischen Garten.  

Gestern nun war mein Abschluss in der Schule: Laternenfest! Ein Drittel der Schüler waren da haben fleißig mitgemacht und die 130 Donuts, die ich mitgebracht habe, verspeist oder für ihre Geschwister mit nach Hause genommen. 

Seit heute bin ich also nur noch in einem Projekt und fleißig am Weben, damit mein Tischläufer bis Mitte Dezember fertig wird.

P.S.: Bilder folgen, da ich mich bei der Vielzahl der Bilder, die ich am Wochende gemacht habe nur schwer entscheiden konnte, welche ich für den Blog auswählen soll.

14.11.12 01:04

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