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Abschied und Rückkehr

Die beiden letzten Wochen waren sehr ruhg: keine Reisen, keine "temblores" (Erdstöße), also eine ganz normaler gutamaltekischer Alltag.

Einziges Highlight: ein Mittagessen mit der "Trama-Famiie":

10.12.2012 - letzter Tag in Xela. Zum letzten Mal gehe ich zum Frühstücken ins "Café Baviera"...

Nach einem leckeren Milchkaffee, einem Croissant mit Butter und Marmelade und einem Fruchtsalat mache ich auf zu meinen Weberinnen.

Auch dort werde ich heute zum letzten Mal sein: ein gemeinsames Essen, Geschenke und ein herzlicher Abschied!

Danach geht's ins Hotel, Koffer packen. Ich habe Glück, es passt alles in einen großen Koffer und eine Reisetasche!!!

Am nächsten MOrgen (8:00) werde ich abgeholt, von Hans, dem Guatemalteken mit dem deutschen Namen! Er bringt mich nach Guatemala-Stadt, zum Flughafen. Für 180 km brauchen wir 3,5 Stunden! Mein Flugzeug fliegt allerdings erst um 17:40, es bleibt also noch genug Zeit ...

Nach einem Zwischenstopp in El Salvador geht der Flug direkt nach Madrid. Nach 11 Stunden landen wir dort um 14:00 MEZ. Zwei Stunden Aufenthalt, dann Weiterflug nach Frankfurt. Ankunft 18:30. Mit einem Flughafenzubringer-Shuttle geht's dann weiter nach Karlsruhe.

Endlich zuhause!

Noch kommt mir das, was ich erlebt habe, vor wie ein Traum und es wird noch einige Zeit dauern , bis ich alles sortiert habe. Eines weiß ich allerdings schon heute: Auch wenn ich viele wunderbare Menschen in Guatemala kennenlernen durfte, bin ich unendlich dankbar und froh, dass ich wieder nach Deutschland zurückkommen durfte.

Ich danke allen, die meinen Blog gelesen haben und hoffe, dass ich ein wenig von dem, was mich bewegt hat, vermitteln konnte.

Wenn ihr Fragen habt, meldet euch bei mir. Hier meine E-Mail-Adresse:

barbara_gruenwald@freenet.de

 

15.12.12 19:51, kommentieren

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28.11.2012

Noch 14 Tage, dann geht's zurück nach Deutschland. Es wird noch eine Weile dauern bis ich alles Eindrücke verarbeiten kann.

Letzte Woche waren wir bei einer Familie in den Bergen, 40 Minuten entfernt von Xela: eine Familie ohne Männer. Frauen, die ihre Kinder alleine großziehen müssen, weil ihre Männer entweder gestorben oder einem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen sind. Das Erdbeben vom 7. November hat ihnen nun auch noch einen Teil ihres  Hauses zerstört. Diese Frauen sind Mitglieder der Webkooperative "Trama Textiles"und wir haben uns auf den Weg gemacht, mit ein paar Lebensmitteln und  einem kleinen Geldbetrag.

 

Die Dankbarkeit der Frauen und Mädchen, ihre Freude über unser Kommen, lässt sich aus den Gesichtern ablesen

Am Wochenende war ich dann wieder "touristisch" unterwegs. Erstes Ziel war TABALIK ABAJ, eine Tempelstadt der Maya, die älter ist als das viel bekanntere TIKAL im Nordosten des Landes.

Auch wenn kein Tempel mehr steht, lassen die zahlreichen Skulpturen erkennen, welche Bedeutung diese Kultur einmal hatte.

 

 

Die Ausgrabungsstätte befindet sich inmitten exotischer Pflanzen und auch ein kleiner Zoo ist sehenswert. Besonders gefallen haben mir die die Sonne anbetenden Schildkröten.

 

 

 

Anschließend sind wir an den Pazifik gefahren, nach Champerico: schwarzer Sand und ein menschenleerer Strand...

...und ein traumhafter Sonnenuntergang.

Eines der wichtigsten Transportmittel ist hier das "tricicle", ein überdachtes Dreirad, das einen umweltschonend überall hin transportiert.

 

Ein unvergessliches Erlebnis war eine Bootsfahrt durch ein Naturschutzgebiet, durch Mangrovenwälder. Leider waren wir etwas spät dran, so dass sich viele der gefiederten Bewohner schon zurückgezogen hatten, weil die Sonne unerbittlich vom Himmel brannte.

Gestern war ich dann wieder mit der "Tramafamilie" (Weberinnenkooperative) unterwegs. Maren, eine Deutsche, die seit 3 Jahren in Chcago lebt, hat einen Film über die Frauen gemacht, die die Stoffe für die Taschen weben, die sie in den USA verkauft. 

Mit einem Pick-up (ich durfte gottseidank vorne sitzen) haben wir uns auf den Weg gemacht.

Unser Ziel waren ein paar Häuser, weit ab von jeder Zivilisation.

Bei einem gemeinsamen Mittagessen kam man sich dann näher und das Eis war schnell gebrochen.

Die Armut dieser Menschen ist für uns unvorstellbar. Der größte Wunsch der Frauen war es,  ihnen Spielsachen zu schenken, die sie ihren Kindern (insgesamt 15)  zu Weihnachten schenken können.

Nach einem anstrengenden Tag, ging's  dann gegen 16:00 wieder zurück nach Xela.

Meine Reise  in den Nordosten Guatemalas habe ich übriges gestrichen. Ich werde die letzten Tage hier in Xela bleiben.

29.11.12 05:07, kommentieren

Sonntag, 18.11.2012

Ich bin umgezogen!  Die Entscheidung fiel am vergangenen Donnerstag. Seit Freitag wohne ich in einem kleinen Hotel im Zentrum: Zimmer mit eigenem Bad,Fernsehen, Wifi und Frühstück für gerade mal 11,50€. Das Leben in der Familie war schön, aber auch sehr anstrengend. Natürlich war die Enttäuschung, vor allem meiner Gastmutter, groß, aber ich konnte ihr meine Beweggründe schnell klar machen. Am Abend ist dann die ganze "Familie" zum Essen gegangen:

 

Leider waren wir nicht ganz vollständig, drei Personen konnten nicht mitkommen.

Seit Freitag Abend genieße ich die Ruhe in meinem Hotelzimmer und die Sonne und einen herrlichen Blick auf der Dachterasse:

 

 

 

Gestern habe ich wiedermal einen tollen Ausflug gemacht, zur Laguna Chcaval. Dieser See liegt in im Krater eines Vulkans und ist vor langer, langer Zeit entstanden, nachdem eine heftige Explosion die Spitze des Vulkans abgesprengt hat. Nach einem langen, anstrengenden Aufstieg mussten wir 600 Stufen abwärts laufen, um diesen wunderschönen Ort in seiner ganzen Pracht erleben zu können.Aufwärts haben wir dann lieber einen Trampelpfad genommen, der sicher weniger anstrengend war, als die Treppe.

Der See ist für alle Mayas heilig, sie sehen in ihm die Vereinigung der vier Elemente Feuer, Erde, Wasser, Luft.

Rund um den See findet man deshalb zahlreiche Opferstellen, meist gekennzeichnet durch das Kreuz der Mayas, das nichts mit dem christlichen Kreuz zu tun hat. Es zeigt einzig und allein die vier Himmelsrichtungen an.

 

Um die Mittagszeit ziehen um diese Jahreszeit von allen Seiten Wolken auf und lassen sich langsam auf dem See nieder. Wenn die Wolken den See berühen, so glauben es die Mayas, kann man seine Hände auf die Wasseroberfläche legen und sich etwas wünschen. Der Wunsch geht spätestens nach 3 Vollmonden in Erfüllung. Wir hatten Glück, wir durften uns etwas wünschen! Mal sehen, was in drei Vollmonden passiert!


19.11.12 02:21, kommentieren

Mittwoch, 14.11.2012 Nachtrag Fotos

Ansichten Lago Atitlán

 Hafen von Panajachel

 Unser Hotel in Panajachel


 Eindrücke aus den kleinen Dörfern, Ziele unserer Bootstour

 

 ... zu verkaufen (70.000 US$)

...freier, unverbauter Blick

 

Laternenfest am 12.11.2012

 

14.11.12 23:26, kommentieren

5.11.-12.11.2012

Die wohl eindrücklichste Erfahrung der vergangenen Woche war das Erdbeben am Mittwoch, den 7.11., 11:35 Ortszeit. 75 Sekunden, die mir wie eine Ewigkeit vorkamen, schwankte alles um mich herum. UNd auch danach hatte ich noch lange das Gefühl, auf einem schwankenden Boot zu stehen. Das Epizentrum des Bebens lag im Pazifik (Süden) ca 45 km von der Küste entfernt und zunchst hatten alle Angst vor einem Tsunami, den es dann aber gottseidank nicht gab!Die Stärke lag bei 7,5 auf der Richterskala und war  demzufolge sehr hoch und leider auch sehr zerstörerisch! 50 km entfernt von Xela, in den Bergen Richtung Mexiko, war eine Region besonders betroffen. Es starben zahlreiche Menschen unter den Trümmern und ganze Straßenzüge wurden zerstört. Die Menschen dort hatten tagelang weder Wasser noch Strom und auch die Lebensmittel waren knapp. Inzwischen scheint die Lage unter Kontrolle! Hier in Xela war das öffentliche Leben nur kurz gestört durch Stromausfall und keine Möglichkeit zu telefonieren. Außerdem wurden die Kuppeln der Kathedrale und einige Häuser beschädigt. Soweit ich weiß wurde aber nur eine Frau verletzt! Die Guatemalteken sprechen vom schlimmsten Erdbeben seit 36 Jahren! Die Angst war bei allen deutlich zu spüren. In den Tagen danach kam es zu mehr als 100 Nachbeben, von denen ich selbst allerdings nur eins bewusst erlebt habe. Einheimische meinen, dass das gut wäre und die Erdplatten sich so langsam wieder "entspannen". Ich hoffe, sie haben recht!

Am Wochenende waren wir Monika, Hans (unser Guide) und ich an einem  wunderschönen See: Lage Atitlán. Dieser See liegt zwischen Vulkanen und somit in einer herrlichen Landschaft. Wir kamen um 10:00 dort an und haben dann per Boot drei kleine Dörfer (sehr touristisch!) besichtigt. Das Wetter hat mitgespielt und die Bootsfahrt war sehr, sehr schön! Bilder folgen. Übernachtet haben wir in einem "Bungalow-Hotel" in Panajachel, eine Ort der in meinem Reisefüher auch wieder als Highlight beschrieben wird. Sehr touristisch und voll mit Ausländern aus aller Welt! Wieder nicht so ganz meins.

Am Sonntag haben wir dann nochmal ein Boot "gechartert" und sind in einen ganz kleinen Ort (Geheimtipp für Jemanden, der die absolute Ruhe sucht!) gefahren: Jaibalito. Und wie könnte es anders sein, dort hat seit längerem schon ein Deutscher eine "Posada" (Hotel) mitten in einem wunderschönen tropischen Garten.  

Gestern nun war mein Abschluss in der Schule: Laternenfest! Ein Drittel der Schüler waren da haben fleißig mitgemacht und die 130 Donuts, die ich mitgebracht habe, verspeist oder für ihre Geschwister mit nach Hause genommen. 

Seit heute bin ich also nur noch in einem Projekt und fleißig am Weben, damit mein Tischläufer bis Mitte Dezember fertig wird.

P.S.: Bilder folgen, da ich mich bei der Vielzahl der Bilder, die ich am Wochende gemacht habe nur schwer entscheiden konnte, welche ich für den Blog auswählen soll.

14.11.12 01:04, kommentieren

29.10. - 5.11.2012

Wahrscheinlich ist einigen schon aufgefallen, dass sich einige Fotos in meinen Blogeinträgen verselbständigt haben. Sie sind entweder verschwunden oder wurden durch andere ersetzt. Zwischenzeitlich habe ich die einzelnen Blogeinträge überarbeitet, sprich Fotos gelöscht, die an falscher Stelle erschienen sind. Ich werde die passenden Bilder so schnell wie möglich nachliefern!

So, und jetzt zur vergangenen Woche.

Das erste Highlight war die Graduación (Vorschulabschluss) der kleinen Carla. Carla ist die jüngste Tochter von Oralia, einer der Verantwortlichen der Webkooperative, in der ich zurzeit arbeite. Und da sie mich gebeten hatte zu fotografieren, war ich bei der gesamten Feier dabei und gehöre jetzt zur „Familie“.

 

 

Zu einem so wichtigen Tag gehört natürlich auch ein zünftiges Essen: viel Fleisch, Kartoffeln,Zwiebeln, Frijoles (schwarze Bohnen als Püree) und Tortillas (Maisfladen). Fleisch, Kartoffeln und Zwiebeln wurden von den Frauen auf einem Holzkohlegrill zubereitet, gekocht und gegessen wurde im Innenhof der Kooperative!

 

 

 

Danach wurde Trama für den Rest der Woche „geschlossen“:Zeit für Unternehmungen!

Der verrückteste Ausflug, den ich bisher gemacht habe, war der nach Todos Santos de Cuchumatanes an Allerheiligen (Todos Santos heißt auf Deutsch Allerheiligen!). Die Fiesta, die wir dort erleben durften, ist einmalig in ganz Guatemala: Alle Männer tragen rot-weiß-gestreifte Hosen,  gestreifte Hemden mit einem gestickten Kragen und einen Strohhut mit rotem Lederband, das mit blauem Stoff umwickelt ist, die Frauen einen blauen Rock mit roter Schärpe und einen Huipil (besticktes Oberteil), bei dem die Farben Rot und Lila dominieren, und den gleichen Hut wie die Männer.

Höhepunkt des Festes ist aber ein Pferderennen. Die Reiter werden schon lang vorher bestimmt. Um in „Stimmung“ zu kommen, fließt bereits am Abend des 31. der Alkohol in Strömen: Alle Reiter sind sturzbetrunken! Stürze und Unfälle sind an der Tagesordnung!

 

Aber nicht nur die Reiter sind betrunken. Alle männlichen Dorfbewohner trinken bis zum Umfallen, im wahrsten Sinn des Wortes. Nachmittags um 16:00 (um diese Zeit sind wir gottseidank zurückgefahren) lagen überall am Straßenrand Alkoholleichen. Ich kam mir vor wie in einem schlechten Film!

 

 

Das war wirklich eine Tour der ganz besonderen Art! Einmal und nie wieder!

Freitag war Ruhetag! Nach 7 Stunden Autofahrt (Hin und zurück) war der bitter nötig!

Am Samstag sind wir dann nochmal in die gleiche Richtung gefahren (schlechte Planung meinerseits!), allerdings nicht nach Todos Santos abgebogen! Unser Ziel war Zaculeu, Maya-Ruinen der Mam, in einer wunderschönen Landschaft. Unser Reiseführer war wieder Hans Lang, der Neffe  meiner Gastmutter.

 

Und wieder hatten wir das Glück, eine Zeremonie der Maya miterleben zu können.

 

 

Anschließend sind wir zu einem Aussichtspunkt gefahren, den Mirador de Cuchumatanes. Auf  3000 Metern bot sich uns bei relativ klarem Wetter ein Ausblick über das südliche Guatemala bis fast zum Pazifik! Grandios!

 

 

 

Krönender Abschluss war ein gemeinsames Mittagessen in einem Edelrestaurant!

Am Sonntag habe ich es ganz ruhig angehen lassen. Alle anderen haben eine Wanderung zu einem der vielen Vulkane gemacht. Ich bin zu Hause geblieben, denn ich habe mir diese Tour für übernächstes Wochenende vorgenommen (17.11.)

Gestern, am 5.11.2012 wurden meine Vorschulkinder und die 6. Klasse von EDELAC, der Schule, an der ich anfangs war, verabschiedet. Es war eine sehr emotionale und sehr schöne Feier. Ich habe jede Menge Fotos gemacht, hier eine kleine Auswahl:

 

 

 

7.11.12 00:31, kommentieren

22.10. - 29.10.2012

Die vergangene Woche habe ich ganz meiner Webarbeit gewidmet. Der Schal ist fertig!

Als zweite Arbeit habe ich mir ein “Centromesa“ (Tischläufer) mit weihnachtlichen Sternen vorgenommen. Weit bin ich noch nicht, vorgesehen sind 30 Arbeitsstunden!

Am Samstag waren wir wieder unterwegs, in der „Tierra de las Flores“ (Blumenland). Keine 20 Minuten von Xela entfernt liegt die Stadt Almolonga. Wovon die Menschen dort leben, sieht man schon vom Bus (Chickenbus!) aus: überall Blumen- und Gemüsefelder, auch an den steilsten Hängen. Unvorstellbar!


 Unser erstes Ziel ist der Großmarkt. Es ist 8:00. Händler aus der ganzen Region kommen zusammen und kaufen ihr Gemüse: Riesenradieschen und Riesenkarotten, Blumen, und, und, und….


 

Die Mayafrauen tragen alles, aber auch alles (s.Foto) auf dem Kopf.

 

Ein Marktschreier ruft die aktuellen Preise und es ist fast kein Durchkommendurch die Menschenmassen.

 Danach verlassen wir den Markt und den Trubel. Wir laufen gemächlich eine Straße entlang, die quer durch die Felder führt, vorbei an einem hypermodernen Schwimmbad!

 Nach ca 45 Minuten Fußweg kommen wir wieder an die Hauptstraße. Dort warten wir aud den nächsten Bus, der uns nach Zunil bringt, das nächste Ziel unseres Ausflugs.

Beide Städtchen haben früher einmal zusammengehört, heute jedoch sind es zwei unabhängige Gemeinden. In Zunil waren wir zu allererst beim Heiligen Simon (San Simón), ein ganz besonders Heiliger, eine Puppe, die raucht und trinkt . Sie sitzt in einer Art Schaukelstuhl in einem Vorraum zu indianischen Opferstätten. Wenn man ihn sehen oder gar fotografieren möchte, muss man 15 Q (1,50&euro bezahlen. Natürlich habe ich bezahlt!!! Die Fotos konnte ich mir nicht entgehen lassen. Am folgenden Tag war übrigens Simons Geburtstag und jetzt sitzt er in einem anderen Haus! Er wird sozusagen jedes Jahr „verlegt“.

 

Im Opferraum der Mayas konnten wir an mehreren Zeremonien teilnehmen: ein Priester und eine Priesterin opferten Muffins, Kekse und Kerzen. Ein Paar rauchte 21 Zigarren (jeder!!!), um die Götter um  Liebe zu bitten. Mario, unser sehr kompetenter Reiseführer, hat uns das erzählt. Er war übrigens mein Lehrer, als ich noch „in die Schule“ ging!

 

Nach diesem schaurig schönen Erlebnis sind wir dann zurückgegangen, ins Zentrum. Dort haben wir die dortige Kooperative webender Frauen angeschaut, die übrigens von einer deutschsprachigen Europäerin (Deutschland, Österreich oder Schweiz) gegründet wurde. Ich hab wiedermal zugeschlagen: 500g „Fäden“ (Baumwolle) für 4,-€! Normalerweise verwendet man das zum Weben, ich allerdings werde was stricken!

 

 

 

 Zum  Abschluss haben wir uns noch was ganz Besonderes vorgenommen: eine 20 minütige Fahrt mit einem Pick-up zu den Fuentes Georginas, heiße Quellen, hoch oben auf dem Berg und entstanden durch vulkanische Aktivitäten.

 

 Ich habe nicht gebadet, sondern es vorgezogen zusammen mit Mario im Restaurant ein leckeres Sandwich zu verspeisen!  Nach ca 1,5 Stunden hat uns dann der gleiche Pick-up wieder abgeholt und ins Tal gebracht. Auf der Ladefläche war’s saukalt (s.Foto). Unten angekommen haben wir uns dann auch gleich auf den Heimweg gemacht und den nächsten Bus nach Xela genommen. Um 14:30 waren wir wieder zu Hause.

Der Sonntag war dann, zumindest für mich, Ruhetag! Ich habe ein bisschen gehandarbeitet, gelesen und geschlafen.

Heute war wieder ein „normaler“ Arbeitstag. Viel war nicht los, aber ich war zumindest außer Haus! Heute Nachmittag war ich im Reisebüro, um mir ein Reiseangebot nach Tikal, im Nordosten von Guatemala, machen zu lassen. Aber dazu später!!! Noch weiß ich nicht, wann ich diese Reise machen werde, sicher ist aber, dass ich sie mache!

Und dann habe ich mich heute so richtig drankriegen lassen. Spricht mich doch in der Stadt ein Mann an, gepflegtes Äußeres und sehr unauffällig, und behauptet mich aus dem Krankenhaus zu kennen. Er sei mein Arzt gewesen. Ich, völlig unbedarft, sage, dass es mir Leid täte, dass ich ihn nicht erkannt hätte, blablabla… Und jetzt kommt‘s: Er hat mir eine Story von einem Auffahrunfall erzählt und mich um  100,- Q (10&euro gebeten und er würde mir das Geld um 18:00 auf einem Platz ganz in meiner Nähe  wieder zurückgeben! Ich war da, wer nicht kam, war er!!! Schade eigentlich! Sicher werde ich jetzt nämlich in Zukunft etwas zurückhaltender reagieren.

So, das war’s für heute. Morgen könnt ihr die ganze Geschichte im Blog lesen (im Moment habe ich sie erstmal in Word gespeichert!

 

 

 

 

1 Kommentar 31.10.12 16:53, kommentieren